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    lange Fühler

    gute Nase

    Rundumsicht

    auf Achse

    und immer ein offenes Ohr

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    KULTURFLüGLER

  • Wave Trophy 2017

    Die diesjährige Wave Trophy führt durch die Schweiz entlang der Grand Tour of Switzerland. Jeanine Hug ist auch dieses Jahr als Fotografin mit dabei ...

  • REFERENZEN

    im öffentlichen Raum

    für Vereine, Firmen, Schulen, Gemeinden ...

    - Beispiel das Chunschtobjekt in Anwil -

  • abgeschlossene Arbeiten

    und Projekte

    künstlerische Vermittlung ist gefährlich - das Risiko ist gross, sein Potenzial zu entdecken

     

    Storytelling an der Wave

    Wave Trophy 2016

    Capt'n Blue Wind - Windenergie-Ambassador und Wave Maskottchen

     

    Capt'n Blue Wind nahm an der Wave 2016 teil als Maskottchen. Verschiedene Teams haben ihn einen Tag mitgenommen und erzählen die gemeinsamen Erlebnisse in Cat Blog.

     

    Wave Trophy 2016

    Photografie

    E-Mobil Trophy von Bremerhaven zur Uno in Genf und nach Liestal ins Ziel

     

    Die Wave wird jedes Jahr vom EV-Pionier Louis Palmer durchgeführt. Palmer fuhr mit dem Solar-Taxi um die Welt um die Energie-Wende zu thematisieren. An der Wave 2016 durfte Jeanine Hug die Photos machen!

     

    Neubau Kinderspielplatz

    Architektur und Bauleitung, Partizipativer Prozess

    Anwil/BL realisiert 2015/16

     

    Für die Menschen von Anwil ist ein neuer Spielplatz entstanden. Der Gemeinderat beruft eine Kommission ein, Jeanine Hug ist als dipl. Architektin ETH und Kulturschaffende am richtigen Platz mit Planungs- und Koordinationsaufgaben.

    Partizipation im Prozess und bei der Umsetzung steht zu Oberst auf der Prioritätenliste. Die Bevölkerung redet mit, die Kinder bauen ihre Wünsche als Modell, das Kinderbüro Basel und der Spielplatzbauer helfen bei der Umsetzung.

     

    Kater Blau im Universum der Erinnerungen

    Erzählprojekt mit

    50 kleinen und grossen Leuten

    Schweiz, realisiert 2014 - 2016

     

    Kinder und Erwachsene schreiben eine Geschichte, direkt aus dem kollektiven Gedächtnis.

     

    Dokumentation siehe unten.

    Kulturtage Anwil

    Mehrtägige Kulturevents in Anwil, Kulturkommission Anwil

    Anwil, Schweiz, realisiert 2008, 2011, 2015

     

    künstlerische / architektonische Leitung und Konzeptentwicklung bei Open-Air-Kinos und -Konzerten, Strassenfeste, Bühneneinbau in historische Scheune, Konzerte, Lesungen, Vorträge, Kunstausstellungen, Grafikarbeiten und Drucksachen, Merchandisingprodukte etc.

     

    Kulturflügler hat die Drucksachen gestaltet, das Programmheft 2015 ist hier abrufbar PDF (15 MB)

    Filmstrasse

    Film auf Strasse malen - drüber fahren zum Anschauen

    Anwil, Schweiz, Projekt 2015

     

    Anstatt den Film vor den Augen durchzuziehen wird er auf die Strasse gelegt zum überfahren, zu Fuss oder mit Rädern und Rollen.

     

    Im Rahmen der Film- und Kulturtage Anwil, 30, Juli bis 1. August 2015 entsteht die Filmstrasse im Auftrag der Film- und Kulturtage Kommission Anwil. Die Filmstrasse soll eine bleibende Erinnerung für die DorfbewohnerInnen sein und eine Ausstrahlung haben für Anwil als kulturell aktives Dorf. Die Reaktionen, Fotos und feedbacks können auf der FiKuTa Seite oder auf Facebook gepostet, ergänzt und angeschaut werden.

     

    Wegen zu wenig Anmeldungen ist das Projekt abgesagt!

    "Von Häusern und Menschen"

    VON HÄUSERN UND MENSCHEN

    Kinder bauen Hausgeschichten

    Anwil, Schweiz, realisiert 2014

     

    Das Bauland wird knapp, verdichtetes Bauen wird eine Herausforderung für uns und unsere Kinder. Dichte erfordert ein hohes Mass an Bewusstsein für die Qualität von Lebensräumen für Menschen, Tieren und Pflanzen.

     

    In Workshops arbeiten die Kinder der Primarschulen zu den Themenkreisen Verhältnis, Wohlfühlort und Vorstellung. 

     

    Eine Dokumentation steht zur Verfügung, siehe unten.

     

    Clic auf das Bild zum Teaser.

     

    kis.bl unterstützt VON HÄUSERN UND MENSCHEN

     

    Von Häusern und Menschen für Schulen

     

    Das Haus am Bach

    Das Haus am Bach

    Kulturhaus ins Zentrum rücken

    Gelterkinden, Schweiz, Projekt

     

    Feature zum einem wunderbaren Haus am Bach, Generationen zusammenführen über persönliche Erlebnisse und Materialien vor Ort.

     

    Infoveranstaltung

    Zopfmatte

    Freiräume gestalten im Alters- und Kulturzentrum

    Suhr, Schweiz, Projekt

     

    Kennzeichen für den Neubau sind grosse und helle Erschliessungsräume mit zentralen Atrien sowie eine naturnahe Umgebung. Diese werden mittels künstlerischer Interventionen ästhetisch gestaltet und zu lebendigem und einladendem Begegnungsraum. Gewohnheitsstrukturen können sich schleichend verändern mittels subtiler Provokation. 

     

    "Kinder als Erfinder"

    Kinder als Erfinder

    Künstlerische Förderung interessierter Kinder

    Anwil, Schweiz, realisiert 2013

     

    Begabte und hochbegabte Kinder lernen als Projektleiter eine Idee zu verfolgen von der Skizze bis zum Objekt.

     

    Clic auf das Bild zum Teaser.

    Altes Schulhaus Anwil

    Altes Schulhaus Anwil

    Kulturhaus mit Ge_Schichten

    Anwil, Schweiz, Projekt

     

    Das Denkmal aus der Mitte des 19. Jahrhunderts ist Teil des gemeinsamen Gedächtnisses. Generationen sind dort zur Schule gegangen. Aus diesen Geschichten entwickelt sich der Umbau. Das Haus wird ein Kulturhaus. Durch Partizipation tragen alle an der Verantwortung für das kulturelle Erbe mit und entwickeln es gemeinsam weiter.

    Dokumentation des Raums auf Anfrage per mail

    BroglinBühne

    Bühneneinbau mit Freiwilligen

    Anwil, Schweiz, realisiert 2011

     

    Die Geschwister Broglin-Stiftung unterstützt den provisorischen Einbau einer 7m x 4m grossen Bühne mit Nebenbühne und Zuschauerbereich. 2011 realisiert mit Freiwilligen, Stephan Blattner Bauingenieur, Pierre Müller Holzbau, Gemeinde Anwil und Kulturkommission Anwil.

     

    Clic auf das Bild zum Teaser.

    Chunschtobjekt

    Skulptur zwischen Kinder- und Erwachsenenwelt

    Anwil, Schweiz, realisiert 2008

     

    Das Chunschobjekt ist im Rahmen der Kulturtage Anwil 2008 entstanden. Den Entwurf gestaltete ich mit der Primarschule Anwil und Christina Käch, Theaterpädagogin, den Bau mit örtlichen Vereinen, der Kulturkommission Anwil und Max Gysin Baumeister Oltingen. Gäste und Einheimische "mosaizierten" unter der Leitung der Künstlerinnen Elisabeth Stalder, Judith Heer und mir.

    Danke für die finanzielle Unterstützung von kulturelles.bl, Raiffeisen Oberbaselbiet Gelterkinden, Gemeine Anwil, Max Gysin Baumeister, Bauteilbörse Basel, Peter Simon Architekt Anwil, Daniel Reich Maler Buckten.

     

    Clic auf Bild zum Teaser. 

    Dorfplatz Anwil

    Neugestaltung Dorfbrunnenplatz

    Aufwertung des Dorfplatzes

    Anwil, Schweiz, Projekt

     

    Drei Frauen erarbeiten einen Vorschlag zur Neugestaltung des Dorfplatzes rund um den historischen Dorfbrunnen.

     

    arambah!

    Kulturprojekte im Areal am Bahnhof, Gelterkinden

    Gelterkinden, Schweiz, realisiert 2004, 2005, 2006, 2007, 2008

     

    Open Air Kinos, Konzerte, Sommerbazar, Workshops etc. für die Bevölkerung in und um Gelterkinden. Finanzierung: Kulturfonds der Firmen im Areal am Bahnhof applied acoustics, balance, Planteam, nateco, Trommelschule URU, Stiftung Öko-Job, smiling dragon, Ludothek Gelterkinden, Gemeindebibliothek Gelterkinden, Urs Maurer Schulbauberatung und hugsimon architekten.

     

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    KATER BLAU IM UNIVERSUM DER ERINNERUNGEN

     

    Die Geschichte ist entstanden aus Bildern, die Kinder im Spiel mit Stoffen entwickelt haben. Erwachsene nahmen diese Bilder auf und haben aus den eigenen Erinnerungen ein Gewebe von Gedanken und Sätzen gesponnen. Die Erzählung, entstanden durch die Verbindung all dieser Erinnerungsfäden, ist ein Symbol dafür, wie wir mit unserem Stück individuell gelebter Geschichte an einer grösseren Erzählung mitschreiben.

     

     

    Das Besondere an dieser Fabel ist das Unbeabsichtigte, Ungeplante, die Leichtigkeit, mit der sich die Bilder aneinanderreihen zu einem Ganzen. 

     

    Während wir die Geschichte lesen, verweben sich die Bilder im Text mit unseren eigenen Vorstellungen, mit eigenen Erinnerungen und Träumen. Neue Bilder entstehen in unseren Köpfen.

     

     

    Wenn wir uns mitnehmen lassen auf die Entdeckungsreise von Kater Blau und seinen Begleitern, werden wir fortgetragen ins Reich der Phantasie und freuen uns über die verspielte Übermut der Freunde, staunen mit ihnen über seltsame Gestalten, Zauberkräfte und geheimnisvolle Welten, erschrecken vor dem dunklen Schratt, freuen uns über das Happy End und tauchen wieder auf mit einem Lächeln im Gesicht.

     

     

    Klappentext von Dr. phil. Bernadette Hagenbuch, philosophische Praxis

    AUS DER GESCHICHTE

     

    Kater Blaus Traum

     

    Ein lieber, trauriger, kleiner Kater lebt in einer Welt, in der alles rot ist, doch er selbst schimmerte in einem Frühlingshimmel-blau. Sein Kopf ist voller farbiger Gedanken, er hat nur einen Wunsch, nämlich auszuwandern. Er kann sich noch nicht entscheiden, wohin er auswandern will, also rollt er sich zusammen, legt die Samtpfoten über die Augen und wandert in seinen Träumen durch wundervolle Katzenwelten. 

    Siehe da, ein wundersamer Fischteich taucht vor ihm auf. Er schaut ins Wasser und sieht da ein Schweinchen. Ein Schweinchen mit einem Fisch im Maul, es schwimmt ihm über den Teich entgegen. Dieses Bild verwirrt den kleinen Kater sogar in seinem Traum, seine Schnauzhaare zucken, er blinzelt, gähnt, steht auf, streckt sich ausgiebig und macht sich auf den Weg, um den geheimnisvollen Weiher zu suchen. Ob er wohl dem Schweinchen dort begegnen wird, das ihn mit lustigen Augen angesehen hat? Und ob sie Freunde werden? Er trabt beschwingt und erwartungsvoll an Häusern entlang. Beim Brunnen erfrischt er sich mit ein paar Schlabbern Wasser und schon geht es weiter. 

     

    Kater Blaus Begleiter

     

    Er schnuppert an Gräsern, an Steinen, denn er ist inzwischen am Waldrand angekommen. Der Weg ist bedeckt mit raschelndem Laub und manchmal erschrickt der kleine Kater, wenn sich darunter ein Ästchen bewegt. Er biegt um die nächste Kurve und stockt, da sitzt eine getigerte Katze. Sie ist ebenfalls noch jung und verspielt, aber vorsichtig gehen sie auf einander zu. Sie mögen sich sofort und der kleine blaue Kater fragt seinen neuen rot-getigerten Freund, ob er mitkommt zum geheimnisvollen Teich, um das Schweinchen zu suchen. Der kleine Rote will ihn ein Stück begleiten, dann will er wieder umkehren, weil zu Hause, ein Napf mit leckerem Fleisch für ihn bereit steht. Übermütig springen sie hintereinander her, verstecken sich hinter Bäumen und lauern sich gegenseitig auf, um sich dann anzuspringen und zu erschrecken. Bei der Brücke, die über den Bach führt, tänzelt der kleine Rote über das Geländer, da sieht man einfach noch mehr. Schon sind sie im hohen Binsengras verschwunden, wo sie sich herrlich vergnügen und mit  langen Hüpfern daraus auftauchen. So jagen sie wild dahin, bis beide plötzlich wie erstarrt stehen bleiben und sich ducken, ein Reh kreuzt ihren Weg und sie wissen nicht, was dieses grosse, braune Tier vor hat. Aber das Reh ist nur an den saftigen Blättern am nächsten Busch interessiert. Vorsichtig, Pfote um Pfote setzend schleichen sie weiter und das kleine Rehkitz folgt Ihnen ganz vorsichtig.

     

    Das Traumtier

     

    Als nichts weiter geschieht, recken sie ihre Schwänze in die Höhe und stolzieren durch den Wald, als hätten sie einen Sieg errungen. In ihren Köpfen lockt das Abenteuer und so merken sie gar nicht, dass ihnen das junge Reh neugierig folgt. Dabei hätte das Reh an seinem Platz bleiben müssen, seine Mutter hat es streng dazu angewiesen. Aber die Neugierde ist grösser, es will unbedingt wissen, was diese zwei vorhaben. Die beiden Kater spielen Verstecken, jagen übermütig Baumstämme hoch und wieder runter und geraten immer tiefer in den Wald. Das Rehkitz kennt sich gut aus, es ist hier zu Hause und kann sich gut verstecken und trotzdem beobachten, was die zwei Kätzchen treiben. Nach einer guten Weile blinkt das Wasser zwischen den Bäumen hervor, sofort erinnert sich der kleine Blaue, dass er ja auf der Suche nach dem Schweinchen ist. Es hat ihn im Traum doch so lieb angesehen mit seinen lustigen blauen Augen. Das kleine Schwein aber ist traurig, weil es unsichtbar ist und deshalb nicht mitspielen kann. So bleibt das Schweinchen ein Traumtier. Das ist für alle sehr schade. Vielleicht ist es verzaubert? Kann es wohl erlöst und wieder sichtbar werden?

     

    Am Weiher

     

    Der blaue und der gestreifte Kater kommen immer näher zum Weiher und sind voller Spannung, was sich hier wohl ereignen wird und dem Reh, welches in sicherem Abstand hinterher trippelt, geht es genau so. Die gestreifte rote Katze erinnert sich wieder an ihren Napf zu Hause, der bestimmt schon mit ihrer Lieblingsspeise gefüllt ist, doch Blau überredet ihn zu bleiben, es stünden ihnen doch bald grosse Abenteuer bevor. Schon breitet sich das glitzernde Wasser vor ihnen aus. Es schimmert und funkelt ganz geheimnisvoll. Sollen sie dem Schwein nun rufen? Während sie darüber beraten, raschelt und knackt es hinter ihnen, erschrocken drehen sie sich um, aber nicht das Schweinchen kommt aus dem Gebüsch, sondern das junge Reh. Ein Schmunzeln zieht über ihr Gesicht, sie kennen es ja bereits und hoffen, dass es ihnen bei der Suche hilft. Alle drei schauen jetzt aufs Wasser, wo nun auch ein Sprudeln zu beobachten ist. Das Schweinchen prustet, gluckst und spritzt, um so auf sich aufmerksam zu machen, es ist ja für die anderen Tiere nicht sichtbar. Das Reh, dem seine Mama bereits viel über den Wald erzählt hat, weiss von einem Zauberbaum, dessen Stamm unzählige gelbe Punkte hat - und wenn man ihm zu nahe kommt, wird man unsichtbar. 

     

    Der Zauberbaum

     

    Es handelt sich nämlich um den Zauberstab von Prinzessin Tausendschön! «Hier ist der Zauberbaum nicht», beruhigt das Reh die Kätzchen, die sich besorgt umschauen, «er steht viel tiefer im Wald, wo es schummrig und düster ist». Das Schweinchen ahnt, wie es sich befreien kann, mit dem gepunkteten Zauberbaum! Das Reh erfährt nun von den Katzen, dass sie hier ein Schweinchen suchen, von dem der kleine blaue Kater geträumt hat. «Ja!» ruft darauf das Reh, «ich habe hier schon mal ein Schweinchen schwimmen sehen, es ist aber schon eine Weile her. Aber seither sprudelt und zischt es manchmal so geheimnisvoll im Teich». Alle drei schauen genau in das Wasser, doch was sie entdecken, ist nicht das Schweinchen, sondern das Rot-Buch-See-Land unter der Wasseroberfläche. Alle vier Tiere tauchen ein in diese Welt, die sie noch nicht kennen.

     

    Das Rot-Buch-See-Land

     

    Im Rot-Buch-See-Land scheint die Sonne hell und warm und deckt das Land mit ihren goldenen Strahlen zu. Aber nicht ganz. Feine, ja sogar filigrane Strukturen schimmern durch, lassen Einblick gewähren in Abgründe, die man von aussen nicht erahnen kann, die aber so tiefgründig sind, dass es einem beinah den Atem raubt. Jedoch ist es so verlockend, dieses warme, dieses goldene, mal ein anderes rot, als das dem kleinen traurigen Kater so bekannte. Dort sitzt Meister Ping Ping und denkt nach. Er beobachtet seine Gedanken, die wie Bälle umherspringen. Er fühlt sich selber schon wie ein Ping Pong Ball, doch dann wächst er über sich selbst hinaus. Ping Ping lässt er sich vom Gedankenwind davon tragen. Er kann im Liegen fliegen und geniesst dabei die Sicht auf die gute alte Zeit, auf eine Zeit in der die Tiere noch wussten, was Farben sind und Freunde. Gute Farben und bunte Freunde sind lustig und verspielt wie Ping Pong Bälle. Meister Ping Ping, der ehrwürdig gealterte Basset mit vielen Runzeln sitzt vor seinen Bällen und träumt davon, wie es in jungen Jahren war mit ihnen zu spielen. Er sieht sich über die Wiese schweben mit seine grossen Ohren, die er wie Flügel ausbreiten kann. Er sieht im Abgrund etwas merkwürdiges, eine Feder mit Augen, eine sehende Feder!

     

    Die sehende Feder

     

    Die sehende Feder schwebt leicht, schön und ein bisschen beängstigend mit ihrem grossen Auge. Sie sieht den Mond hinter der Sonne mit Facettenaugen an langen beweglichen Teleskopen.  Dieses Auge schaut auch in die tiefen Abgründe im Menschen und kann ihm einen Spiegel hinhalten. Es lässt ihn die Wahrhaftigkeit erkennen und das Weite sehen, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren und dennoch im Augenblick zu sein. Die Tiere staunen über diese Bilder von Ping Ping, die sie wie eine Projektion wahrnehmen können. Da weckt ihn der blauer Kater aus seinen Visionen und sie setzten die Reise gemeinsam fort in eine mondglänzende Welt. Es ist eine Reise mit vielen Hindernissen und Abenteuern zur Prinzessin mit den Mondhaaren.

     

    Prinzessin Mondhaar

     

    Hinter dem Mond wartet sie, die erste Prinzessin mit Mondhaar. Sie hat wunderliche Augen, die um den Mond schauen können, dir direkt ins Herz. Da wird dem Herz ganz schwindelig und trudelt um alle Herz-Monde herum. Die Prinzessin aber lacht sich insgeheim krumm, denn sie hat ein Geheimnis, welches sie um keinen Preis preisgeben will. Der Preis ist jedenfalls heiss, sehr heiss, ach ja, wer weiss, was sie alles weiss und wer es wissen will, dem flüstert sie ins Ohr: «Hör auf Dein Herz. Es gibt keine Entfernung für die, die auf der Suche nach der Augenfeder sind. Die sehende Feder kann jede Krankheit und jedes Leid heilen. Sie weckt die Sehnsucht nach dem wahren Zuhause und führt dir deine Träume und Talente vor». Dann löst sie sich in ihre Atome auf und ist nicht mehr bei sich, sondern in uns allen. Und so sammeln wir uns bei Vollmond und lauschen gemeinsam der Prinzessin, denn nur wenn alle beisammen sind, die sie in sich tragen, verrät sie ihre Geheimnisse. Im Hintergrund knistert das Lagerfeuer und die Prinzessin mit dem Mondhaar erzählt: «Indianer haben die besten Chancen, die sehende Feder zu finden - Indianer der Lüfte zum Beispiel, oder Indianer der Sterne oder der Stoffe. Einfach all jene, die sich hinsetzen können und nur Schauen, ohne zu zerpflücken, schauen ins weite Land, bis sie Indianer der Nähe und Ferne zugleich werden, die in sich schauen, die Gefühle der Sterne spüren und durch das Auge der Feder schauen können. Sie, die eine Karawane entdecken können aus dem Morgenland - oder ist es eine schillernde Fata Morgana in der flimmernden Hitze der Wüste?» Sie lässt ihre Spuren im Sand verlaufen und sich finden vom dem, der ihnen folgt, wenn der Vollmond dem Tag weicht und die Asche im Morgenwind verweht. Aber schau genau hin, ein Abbild Ihres Gesichtes in der Asche bleibt und erinnert an die vergangene Nacht. Ist sie ein Phönix? Nein, das ist ihre Art und Weise zu reisen. Sie löst sich in Staub auf, fliegt mit dem Wind und wird wieder real, wo es ihr gefällt. Sie hinterlässt ihre Spuren in den Herzen der Menschen, Pflanzen und Tiere. Wo sie gebraucht wird, dort geht sie hin in ihrem Bewusstseinszustand von bedingungsloser Liebe, die nie endet. 

     

     

    Im Mangrovenwald

     

    Alle Tiere sind sich bald einig, sie wollen diese Feder finden. Meister Ping Ping, der blaue und der rote Kater und das Reh mit dem verzauberten Schweinchen im Schlepptau machen sich auf, um die Zauberfeder zu finden. Als erstes waten sie durch einen dunklen Sumpf von Tinte im Mangrovenwald von Prinzessin Tausendschön. Aber Achtung, die Fussabdrücke locken den schwarzen Schratt an. Er kann nichts sehen doch er riecht die Tinte. Die zwei Kater, das Traumschweinchen, Ping Ping und das Reh gehen den Weg entlang und alles wird still. Die Vögel hören auf zu zwitschern, die Spinnlein auf zu weben, alle Waldtiere rennen schnell an ihnen vorbei … flüchten sie? 

     

     

     

    Der schwarze Schratt

     

    Unsere Freunde sehen sich ängstlich an, als sie von hinten die schweren Schritte des Schratts hören, ihre Haare und Borsten stellen sich auf und ein rasselnder Atem kommt immer näher, immer näher, ihre Herzen rasen vor Schauder und dann - wird es dunkel! Der schwarze Schratt schluckt mit seinem schwarzen zottigen Fell alle Sonnenstrahlen wie ein schwarzes Loch. Er überschattet mit seiner hünengrosssen Gestalt alles, was hell ist, auch den Sonnenschein. Ja - Prinzessin Tausendschön, die Herrscherin der Waldfeen, sie ist wohl die einzige, die dem Waldschratt Einhalt gebieten kann. Mit Hilfe ihrer beiden Edelsteine, Cherubimbam und Arubling, aufbewahrt im kleinen silbernen Tabernakel unter dem gepunkteten Zauberbaum, kann die Prinzessin ihre Waldfeen unauffindbar machen. Selbst die luftigen Häuschen hoch oben in den Bäumen bleiben von jedermanns Augen verborgen, ob Mensch, ob Tier, ob Schratt. Der Schratt nimmt die gesamte Luft für sich ein, so dass Kater Blau und seine Freunde drohen daran zu ersticken, wenn er nicht sofort damit aufhört! «Die Luft gehört uns allen! Genauso wie das Wasser und der Boden! Wenn du nicht sofort aufhörst die Elemente des Lebens für dich allein in Anspruch zu nehmen, werden wir alle zu Grunde gehen!» ruft er. Sie können sich gerade noch an Mutter Natur’s Wurzeln festhalten, als die erste Mauer bereits zerreisst und verschluckt wird. Alles Lebendige flüchtet sich in das Haus mit den Kreuzfenstern in der Baumkrone einer uralten Mangrove. Es ist aus flexiblem Material gebaut und kann sogar einem Erdbeben widerstehen. Das Schweinchen mit dem Fisch im Maul streift die Prinzessin, die das Zauberbäumchen in der Hand hält - und wird wieder sichtbar. 

     

    Fortsetzung im Buch lesen!

     

    Kater Blau im Universum der Erinnerungen, Softcover, Format A5, 60 Seiten, CHF 18.90

     

    Stoff Sticker Kater Blau, Prinzessin Mondhaar und Rose Orange, je CHF 5.-

    Memory Spiel, CHF 12.50

    Kater Blau als Nackenkatze mit Buch, CHF 99.-

  • FEEDBACKS ZU "KATER BLAU..."

    ... obwohl man keine vergleiche ziehen sollte, es hat mich sogleich in die welt der alice im wunderland entführt. hier sind stofffetzen, die mich durch eine parallelwelt begleitet haben. wenn ich bedenke, dass stoff von menschenhand gemacht worden ist, dann trägt jeder stoff die biografie des menschen, der eben diesen stoff erschaffen hat. was passiert, wenn nun andere diesen stoff in die hand nehmen..ihre eigene biografie webt sich mit ein..
    die geschichte ist von kindern und erwachsenen geschrieben worden, dies macht plötzlich einen ganz eigenen rhythmus und ich konnte nicht aufhören zu lesen.
    spannend ist zudem, dass eigenes wissen mit drin ist, jeder hat eigene wünsche als faden miteingewoben. da ist der abenteuerlustige, da ist der fantasievolle, da ist der mystische, da ist der märchenliebhaber, der politisch angehauchte, sogar bibelgeprägtes habe ich herausgelesen und emanzipatorisches. auch musikliebhaber haben den faden aufgenommen.
    abgerundet wird die geschichte durch das gemeinsame, das alle fest miteinander verbindet, nämlich den bösen schratt weg zu machen.
    vom traum zur abenteuerlust und neugierde, auf faszinierendes treffend um dann doch dem bösen zu begegnen wie in der 'richtigen' welt. und dieses böse wird weggemacht. 

     

    Patricia Marin - Geschichtenerzählerin

     

     

    "Ein Horizont voller Feuerwerke an Ideen und Vorstellungen"

     

    Veit Arlt - Historiker

     

     

     

    "Was ich besonders gelungen finde ist, dass

    - obwohl ausser dir selber etwa 13 Menschen mitschrieben - 

    ein gewisser dir eigener Sound zu erkennen ist."

     

    Daniela Hodel - Lyrikerin

    IMPRESSUM

    „Kater Blau im Universum der Erinnerungen“

    wird herausgegeben von ©Jeanine Hug, Kulturflügler Verlag.

     

    Das Buch erscheint im November 2015, 1. Auflage 500 Stück, nummeriert und signiert.

    Die Nummern 1 bis 50 enthalten als Vorzugsausgabe zusätzlich einen Monoprint von Jeanine Hug,

    die Nummern 1 bis 100 enthalten eine Signatur von Kater Blau persönlich :-)

    ISBN 978-3-033-04939-0

     

    Die Bilder (Monoprints) entstanden am Textilpiazza-Festival 2014 in Liestal, die Texte dazu auf Facebook November bis Dezember 2014. 

     

    Das Buch, der Film und das Kleid sind am entstehen, wir halten Sie hier auf dem Laufenden.

    Ab November 2015 startet die Rückgabe an die Öffentlichkeit mit Lesungen und Ausstellungen.

     

    Buch

    Co-Schreibende:

    Jasmine von Ah

    Gabriela Baenziger

    Thomas Hayk

    Daniela Hodel

    Jeanine Hug

    Nicole Kininger

    Franziska Ajischa Küpfer

    Jacqueline Saskia Shahzadee Heeb

    Lars Mazzucchelli

    Thomas Muff

    Gerda Ritzmann

    Tonia Speich-Hess

    Simone Wirz Trutmann

    Karin Vonwil

     

    Vorwort:

    Bernadette Hagenbuch

     

     Performance

    Musik:

    Vroni Bamert 

     

    Bilder:

    Jeanine Hug

    Stefanie Graf

     

    Lyrik:

    Patricia Marin

     

    Rezitation:

    Michaela Hahn

     

    Sprecher:

    Klaus Molle

     

    Kleid

    Jeanine Hug

  • SPONSOREN

    Danke für die Unterstützung!

    kulutrelles.bl und swisslos

    Buchdruck

     

    Kulturelles.bl und swisslos haben wesentlich dazu beigetragen, dass das Buch erscheinen kann - herzlichen Dank

     

    Textilpiazza Festival

    Raum

     

    Das Textilpiazza-Festival hat seine Räume für den Start des Projektes zur Verfügung gestellt - herzlichen Dank

     

    création baumann

    Stoff

     

    Création Baumann aus Langenthal hat die Stoffe gespendet, auf die die Kinder die Stoffbilder drucken konnten - herzlichen Dank

     

    crowdfunding

    viele kleine Spenden anstatt wenige grosse

     

    Dass das Konzept des Crowdfundings funktioniert, habt Ihr alle bewiesen. Viele kleine Spenden sind via crowdfunding Plattform der BLKB eingegangen gegen originelle Belohnungen - herzlichen Dank!

     

    BLKB

    Drucksachen

     

    Die BLKB hat nicht nur die Platform zur Verfügung gestellt, sie hat auch die Druckkosten für Flyer und Plakate übernommen und ab 50% des erreichten Ziels 500.- gespendet - herzlichen Dank.

     

    druck & stick Basel

    Filmabspann

     

    Martin Brunner von druck & stick Basel bucht einen Platz im Filmabspann - herzlichen Dank.

     

    Bibliothek Sissach

    Buchvernissage

     

    Die Bibliothek Sissach war ein wunderbarer Gastgeber, herzlichen Dank! Die Buchvernissage fand am Sonntag, 15.11.15 um 11 Uhr statt. Herzlichen Dank!

     

  • PRESSE

    Berichte über Kulturflügler-Projekte

    Kater Blau

    November 2015

    Volksstimme

     

    Berichterstattung zur Buchvernissage in der Bibliothek Sissach am 15.11.15 um 11 Uhr, Bericht von Isabelle Pfister

     

    Kater Blau

    November 2015

    ObZ

     

    Vorschau Buchvernissage

     

    Telebar im Museum.BL

    Telebar live Reportage

    14.10.2014

    Telebasel

     


    Telebasel im Museum.BL zum Interview mit Simone Ochsner, Vermittlung und Bildung und den Kindern zum Häuser und Menschen Projekt.

     

    Maus gegen Mammut

    9.10.2014

    Volksstimme BL

     

    Beitrag zur Ausstellung der Modell aus dem Projekt "Von Häusern und Menschen" von Otto Graf.

     

    Von Häusern und Menschen

    10.04.2014

    ObZ

     

    Wo wohnt ein Achtflossenpunktfisch?

    08.04.2014

    Volksstimme

     

    Beirat zur Schlusspräsentation "Von Häusern und Menschen" auf der BroglinBühne in Anwil.

     

    Häuser für 12 Meter lange Fabelwesen

    03.04.2014

    Basellandschaftliche Zeitung

     

    Beitrag zum Prozess "Von Häusern und Menschen" in der Schule.

     

    Eine Begeisterung, die anstecken soll

    25.10.2013

    Volksstimme

     

    Kulturvermittlung

     

    Von Häusern und Menschen

    18.10.2013

    Oberbaselbieter Zeitung

     

    Abschlussprojekt bei kuverum.

     

  • MEHR INFORMATIONEN

    ... E-Mobilität ...

    ... Energiewende ...

    ... Verdichtetes Bauen - Raumqualität vermitteln ...

    ... eine Gemeinde braucht Identität ...

    ... eine Schule möchte mit den Kindern einen Spielplatz bauen ...

    ... ein Kulturhaus braucht neuen Schub ...